Familiengerichte

Tipps vom Anwalt*
für Eltern bei Trennung und Scheidung

Wenn die Leute wüssten ..., würden sie einen großen Bogen um die Familiengerichte machen!

Nicht nur Streit zwischen Eltern führt die Leute vor die Gerichte. Die meisten Leute erhoffen sich dort Gerechtigkeit und Kompetenz und eine gute Lösung für den Streit. Bei Eltern vor Gericht (also fast immer bei Trennung und Scheidung) hat diese Hoffnung aber eine besonders kritische Seite: Es sind Kinder betroffen, die selbst gar nicht mitstreiten.

Seit vielen Jahren besuche ich immer wieder Fachtagungen zu den Themen Sorgerecht und Umgangsrecht, an denen Richter, Rechtsanwälte, Psychologen, Sozialarbeiter und andere "Professionelle" teilnehmen. Auch die Tagung vom 20. - 22. Februar 2002 in Bad Boll machte deutlich: Es herrscht eine riesiges Meinungs-Chaos. Es werden in Deutschland ALLE nur erdenklichen Lösungen vertreten und in der Praxis den betroffenen Eltern und Kindern "verordnet". Jeder Profi hat seine eigene Meinung und entscheidet danach. Das Gesetz, sogar das Grundgesetz und das Völkerrecht, hat längst seine Leitfunktion ("Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.") verloren; es ist auch so vage und unbestimmt formuliert, dass jeder Profi (Richter, Gutachter, Sozialarbeiter usw.) mit seiner persönlichen Meinung freie Hand hat. Auch wenn die Probleme wie z. B. Kindesentziehung oder Instrumentalisierung von Kindern seit Jahrzehnten von Wissenschaftlern erforscht werden: Es gibt noch immer keine einheitlichen und klaren Lösungskonzepte.

Wenn Sie als Elternteil also glauben, sie würden bei einem Familiengericht besseres Wissen oder gar die Gerechtigkeit antreffen, unterliegen Sie einem fatalen Irrtum. Sie treffen bestenfalls den persönlichen Gerechtigkeitssinn des Richters bzw. der Richterin an. Dort werden Sie oder ihr/e Partner/in zum Verlierer werden; dort werden mit größter Sicherheit auch Ihre Kinder zu Verlieren.

Sie haben eine Möglichkeit, diesem Chaos zu entgehen: Sie lösen ihren Streit mit ihrem/er Partner/in selbst. Wenn Sie es alleine nicht schaffen, gibt es eine gute Hilfe: Mediatoren, die nicht ihre Streitpunkte entscheiden, sondern die ihnen helfen, ihren Streit miteinander zu verhandeln, so dass sie auch miteinander eine Einigung finden. Mehr dazu ...

* Die Tipps sind naturgemäß sehr allgemein gehalten und ersetzen im Einzelfall keine fachliche Beratung.
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Kanzlei Dr. Wo

Rechtsanwalt seit 1990
  + Mediator seit 1994
Dr. Harald Wozniewski

seit 1990 auch wissenschaftlicher
Mitarbeiter von BGH-Anwälten

Anwaltliche
Tätigkeitsschwerpunkte
Bank-, Börsen- und
Kapitalanlagerecht,
Versicherungsrecht,
Erbrecht
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Interessenschwerpunkte
Immobilienrecht,
Insolvenzrecht
Mediation und Inkasso
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